Im Zentrum des Entwurfs steht eine dynamische Medienfassade, die Architektur mit digitaler Information verbindet.
Ein zweilagiges Röhrensystem legt sich als räumliches Gitternetz über alle vier Seiten des Kubus. Jede Röhre kann einzeln oder in Sequenzen angesteuert werden – steuerbar über ein digitales Programm. Dadurch entstehen visuelle Muster, Bewegungen und Rhythmen, die Datenströme, Prozesse oder Stimmungen abstrakt übersetzen.
Nicht die physische Gestalt des Gebäudes steht im Vordergrund, sondern die Verwandlung seiner Erscheinung durch Licht. Das Spiel von Struktur, Farbe und Bewegung macht den Baukörper zur medialen Oberfläche, zur Schnittstelle zwischen analogem Raum und digitaler Kommunikation.