Besucherzentrum Mathildenhöhe
Architektur und Freiraum im Kontext des UNESCO-Welterbes

Wettbewerb

Nichtoffener Wettbewerb

Auslober

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Jahr

2018

Landschaftsarchitekten

Rabsilber und Heckmann (Freiraum), Wiesbaden

Bildnachweis

Kramm & Strigl, Freiraum

Städtebau und Freiraum

Im Rahmen des Wettbewerbs wurde ein städtebauliches und architektonisches Konzept für den Neubau eines Besucherzentrums sowie die Weiterentwicklung des Nord- und Osthangs der Mathildenhöhe erarbeitet – im Kontext der angestrebten UNESCO-Welterbestätte. Zum Wettbewerb zugelassen wurden 25 Teilnehmer.

Das neue Besucherzentrum markiert den Auftakt zum Ensemble und vermittelt zwischen Großstruktur und Villenbebauung. Ein neu geschaffener Platanenhain öffnet den Blick auf das wieder freigestellte Atelierhaus und stärkt den Bezug zum Kulturdenkmal.
Die Freiräume schaffen differenzierte Orte für Aufenthalt und Bewegung und integrieren Höhenunterschiede über Platzstaffelungen und Sitzstufen. Der Entwurf fördert Fuß- und Radverbindungen im Quartier.

Architektur und Nutzung

Der reduzierte, kompakte Baukörper fügt sich respektvoll in den historischen Kontext. Großzügige Verglasungen eröffnen gezielte Blickbeziehungen zur Mathildenhöhe.
Ein zentrales Foyer erschließt Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Workshopbereiche, die flexibel nutzbar sind. Lichtführung und Materialwahl unterstützen eine klare, zurückhaltende Raumatmosphäre – innen wie außen.

Masterplan LaDaDi 2020+

© 2026 Kramm & Strigl
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