„Wir verstehen Architektur als ganzheitlichen, kulturell und sozial eingebetteten Entwurfsprozess, der klare, zeitgemäße und nachhaltige Räume schafft.”
Architektenteam Kramm & Strigl bei der Entwurfsarbeit in Darmstadt

Architektur als Haltung

Für uns ist sie mehr als das Zusammenspiel von Konstruktion und Produkt – sie entsteht aus der Verdichtung komplexer Bedingungen zu einer präzisen, räumlich überzeugenden Form.

Im Mittelpunkt steht die Konzentration auf das Wesentliche: der Dialog zwischen Konzept und Detail. Architektur begreifen wir als integrale Disziplin, in der ökonomische, energetische und städtebauliche Fragestellungen untrennbar verbunden sind.

Kontinuität, Sinnlichkeit, Innovation und der bewusste Einsatz von Form, Material und Farbe prägen unsere Arbeit. Diese Prinzipien bilden eine Einheit – Ausdruck unserer Haltung: präzise, eigenständig und beständig.

Seit 1990 vereinen Rüdiger Kramm und Axel Strigl ihre Erfahrung in Architektur und Stadtplanung. Aus ihrer Partnerschaft entstand das Büro Kramm & Strigl Architekten, das seit 2019 als Kramm & Strigl Architekten und Stadtplanergesellschaft mbH firmiert – mit Fokus auf interdisziplinäre, nachhaltige Planungskonzepte.
Zeichnung von Kramm & Strigl Darmstadt

Illustration

studio cg, christoph grundmann

Interdisziplinäre Arbeitsweise

Das Büro verbindet Architektur, Städtebau und nachhaltige Baukonzepte zu ganzheitlichen Planungsansätzen. Aus dieser Haltung entstehen interdisziplinäre Lösungen für komplexe Aufgaben – stets mit einem klaren Blick auf den jeweiligen Ort, seine Nutzung und die Menschen, die ihn prägen.

Profil und Auszeichnungen

Zahlreiche realisierte Projekte prägen das Profil des Büros. Zu den herausragenden Arbeiten zählt unter anderem die mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnete Wohnanlage Bessunger Straße in Darmstadt.

Zeichnung von Kramm & Strigl Darmstadt

Illustration

studio cg, christoph grundmann

Gründung und Entwicklung

Bereits während seines Studiums an der TH Darmstadt setzte sich Rüdiger Kramm intensiv mit urbanen Konzepten auseinander, die Funktionalität und gestalterische Qualität vereinen. Nach beruflichen Stationen bei Günter Behnisch sowie bei D. W. Insall in London gründete er 1977 sein eigenes Büro. Von 1990 bis 2008 war er Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Universität Karlsruhe.

Axel Strigl brachte umfassende Praxiserfahrung aus verschiedenen Architekturbüros sowie aus seiner Tätigkeit bei der Hochtief AG ein, insbesondere im Industrie-, Verwaltungs- und Krankenhausbau. Gemeinsam entwickelten Kramm und Strigl das Büro kontinuierlich weiter und realisierten Projekte in den Bereichen Einzelhandel, Verwaltung, Forschung, Kultur und Wohnungsbau.

Heutige Führung

Marcel Paffrath studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und schloss sein Studium 2008 mit dem Diplom ab. Nach ersten beruflichen Erfahrungen in der Verfahrens- und Wettbewerbsbetreuung wechselte er 2009 zu Kramm & Strigl, wo er als Entwurfsarchitekt und in der Projektleitung tätig war. Seit 2016 ist er Gesellschafter; seit 2019 firmiert das Büro als Kramm & Strigl Architekten und Stadtplanergesellschaft mbH.

Nach dem Ausscheiden von Axel Strigl und Prof. Rüdiger Kramm übernahm Marcel Paffrath gemeinsam mit Do-Young Hong die Geschäftsführung. Ergänzt wird das Führungsteam durch Bruno Deister als Prokurist.

Ausgewählte Publikationen

Besunger Straße Darmstädter Echo 04.2025

Das Wohnensembles Bessunger Straße in Darmstadt, mit den ikonischen Schmetterlingshäusern von 1986, wird modernisiert: Neue Dächer, Photovoltaik, Aufzüge und zusätzliche Wohnungen bringen das Ensemble auf den neuesten Stand.
Stabilitätsfaktor geförderter Wohnungsbau.
Die 10 Wohnhäuser in Ingelheim zeigen, dass Wohnraumförderung und hohe architektonische sowie städtebauliche Qualität sich nicht ausschließen.

Ingelheim Kirchstraße DAB 09.25

German Architecture: Time Project 1950 - 2025.
The Focused Monographs von Hans-Martin Nelte

Als eines von über 40 Architekturbüros steht Kramm & Strigl im Fokus einer Publikation zur deutschen Architekturgeschichte seit 1950. Der Beitrag zeigt das Werk des Büros im Kontext prägender Entwicklungen bis heute.
Von Kirche zu Kirche entstand an der Kirchstraße in Ingelheim am Rhein ein nachverdichtetes Wohnquartier mit zehn neuen Gebäuden. Auf dem „Thornschen Gelände“ wurde so ein zeitgemäßes, qualitätsvolles Wohnensemble entwickelt.

Bauen + Wirtschaft 2024 Ingelheim Kirchstraße

Tag der Architektur 2024
Ingelheim Kirchstraße

Das Projekt Ingelheim, Kirchstraße wurde für den Tag der Architektur 2024 in Rheinland-Pfalz ausgewählt. Unter dem Motto „Architektur verwandelt“ öffnet es am letzten Juniwochenende die Türen für die interessierte Öffentlichkeit zum Entdecken und Austauschen.
Der hell verklinkerte Neubau des Der hell verklinkerte Neubau des schafft eine neue Mitte für den Ort. Es  fasst die Funktionen Rathaus, Veranstaltungssaal, Parkhaus, Bürgerbüro, Seniorentreff und Gastronomie unter einem Dach zusammen.

Röben Exemplum Magazin für Klinkerarchitektur
Stadthaus Bruchköbel 02.23

Dba Hessen 2022-Stadthaus Bruchköbel

Innenstadtentwicklung & Stadthaus Bruchköbel. Wasser, Grünflächen und neues Wohnen – so gestaltet sich die Planung für die neue Innenstadt von Bruchköbel.
Eine runde Sache. Innovativ und zukunftsorientiert sticht das Bürogebäude Synus im Südwesten Karlsruhes architektonisch aus den sonst eher einfach gehaltenen Bürohäusern heraus.

Architektur International 2012 Synus

Architektur International 2012 Schader Stiftung

Klarheit und Eleganz. Das Schader-Forum setzt sich aus zwei Kuben zusammen: Ein gläserner, viergeschossiger Kubus im Vordergrund wird von einem Muschelkalkbau an zwei Seiten eingerahmt.
Die Stadthalle Langen vereint Kultur, Konzerte und Veranstaltungen aller Art – von privaten Feiern über Empfänge bis zu Messen, Kongressen und Tagungen.

Architektur Hessen 2020 Stadthalle Langen

Architektur Hessen 2010 Schader Stiftung

Das Stiftungsgebäude der Schader Stiftung ist Sitz einer Stiftung für Gesellschaftswissenschaften, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen stärkt und die Praxisorientierung gesellschaftswissenschaftlicher Forschung fördert.
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