Neues Parkhaus für Bad Soden
Schnittstelle zwischen Stadt, Verkehr und Kurpark

Wettbewerb

Ideen- und Realisierungswettbewerb – Anerkennung

Auslober

Magistrat der Stadt Bad Soden am Taunus

Jahr

2011

Bildnachweis

Kramm & Strigl

Stadträume verbinden

Mit dem Neubau des Parkhauses am Bahnhof erhält Bad Soden die Chance, einen zentralen Stadtbaustein neu zu denken: zwischen Königsteiner Straße, Salinenstraße und Kronberger Straße entsteht ein wichtiger Übergang – von der urbanen Infrastruktur zur grünen Erholung im Kurpark. Bestehendes Parkhaus und Busbahnhof weichen einem Neubau, der mehr kann als nur Autos aufnehmen: Er integriert, verbindet und definiert neue Räume.

Geste mit Weitblick

Ein kraftvoller Baukörper prägt künftig den Bahnhofsplatz: das weit auskragende Obergeschoss des Parkhauses schafft Präsenz und bildet eine markante südliche Platzkante. Die Fassade erzählt von Bewegung – die geneigten Parkrampen zeichnen sich in ihrer Dynamik ab, während senkrechte Holzlamellen für Ruhe und Ordnung sorgen. Ein Spiel der Kontraste, das der technischen Typologie eine eigene architektonische Sprache verleiht.

Verbindungen schaffen

Parkhaus und Busbahnhof orientieren sich an der Richtung der Gleisanlagen und stärken so die Beziehung zum alten Kurpark. Der neue Baukörper fasst den Bahnhofsplatz und führt die Raumfolge bis zur Piazza fort. Das auskragende Geschoss wird zur Stadtloggia – einem öffentlichen Übergangsraum, der den Busbahnhof gestalterisch mit aufnimmt und gleichzeitig als Adresse zum Platz funktioniert.

Struktur und Maßstab

Das Parkhaus mit 286 Stellplätzen folgt dem Prinzip der Parkrampen. Die daraus entstehende Längsteilung des Volumens schafft Maßstäblichkeit und bringt das Gebäude in Einklang mit seiner Umgebung – insbesondere mit den benachbarten Townhouses. So entsteht ein funktionaler Verkehrsbau, der dennoch Maß und Charakter zeigt – als neuer, verbindender Baustein im Stadtraum.

Umstrukturierung und Neuordnung

© 2026 Kramm & Strigl
© 2026 Kramm & Strigl